Cocktails mit Cachaca


Smoking Signals - Mike Meinke (Triobar, Berlin)
  • 6 cl gereifter Cachaça (Morro de Sao Paulo escuro)
    8 cl Cranberry-Nektar
    2 cl Limettens
    aft
    1 cl Ahornsirup
    geräuchertes Eis
Silence of the Lambs - Dirk Becker (Rumclub, Berlin)
  • 6 cl junger Cachaça
    9 cl Ananassaft
    3 cl Limettensaft
    2 cl Falernum
    2 Thymianzweige
    1 Dash Orange Bitter
Marmalade Sour - Jamie Boudreau (Vessel, Seattle)
  • 5 cl gereifter Cachaça
    2 cl Limettensaft
    2 BL Orange-Bitter Marmelade
    1 Eiweiß
    1 Dash Orange-Bitter
Cachaça pimentada - Dirk Becker (Rumclub, Berlin)
    6 cl gereifter Cachaça

    4 cl Blutorangensaft
    1 Bl Pimento Dram
    1/2 Limette
    2 cl Falernum (Rum-Likör)
    1 Dash Orangen-Bitter
12.00 Caipirinha brasileira - unbekannter Brasilianer
  • 6 cl Cachaça artesanal
    4 cl Limettensaft
    weißer Rohrzucker
Diese Cocktails wird es auf der barzone in Berlin am Stand von JERICOA und DANNEMANN geben und natürlich bei der Abschlussveranstaltung zur barzone am Mittwoch, den 6. Mai im Vis-a-Vis.

Cachaça da Bahia - Brennmeister aus Brasilien in Deutschland

Brennmeister und Brennereibesitzer kommen nach Deutschland und möchten sich über den deutschen Markt informieren. Trinkgewohnheiten sollen genauso abgecheckt werden, wie die Möglichkeit den eigenen Cachaça auf dem deutschen Markt zu platzieren.

Natürlich haben die Brasilianer ein paar Flaschen mitgebracht und laden ein, diese zu leeren. Möglichkeiten gibt es dazu einige:

Montag, 3. Mai
- Briefing zum deutschen Markt im Hotel Motel One Mitte - auf Einladung

Dienstag, Mittwoch 4.-5. Mai
- Barzone, Stand E12
- Vergnügen mit Cachaça und Cigarren - DANNEMANN und JERICOA präsentieren Vergnügen und Lebensfreude aus Bahia

Mittwoch, 5. Mai
- die barzone-Community trifft sich am Mittwoch, 5. Mai, um 20 Uhr zum brasilianischen Abend im „Vis à Vis" (Raumerstr. 15, 10437). JERICOA– Cachaça artesanal und das Team des „Vis à Vis" zeigen mit leckeren Drinks, dass das Potential von Cachaça über die Caipirinha hinausgeht.

Donnerstag, 6. Mai
- für alle die, die Cachaça in einer ruhigen Minute kennenlernen und sich mit den Produzenten austauschen möchten, findet ein Tasting im „Vis à Vis" statt. Beginn ist 15:00 Uhr

Freitag, 7. Mai
- Besuch der Brasilianischen Botschaft Berlin 10:00 Uhr - auf Einladung


Barzone 2010


Der Countdown läuft – nur noch eine Woche bis zur barzone 2010 in der arena Berlin! Das Bar & Restaurant Business Show-Paket ist geschnürt – mit noch abwechslungsreicherem Ausstellerportfolio, noch mehr Gastro-Know-how gratis und noch mehr Inspiration für Ihr tägliches Geschäft. Das komplette Programm steht jetzt online, ebenso wie der barzone-Katalog.

Für die Freunde des Cachaças sei der Stand E12 empfohlen. Die größte Auswahl traditioneller Cachaças findet sich bei JERICOA und dieses Angebot wird erweitert. Neue Sorten aus Bahia werden vorgestellt. Neu auf dem deutschen Markt ist der Cachaça der Brennerei Engenho Bahia.

Cachaça wird aber auch bei der Bartour eine besondere Rolle spielen: Der Rum-Club, der sich eher als intimes Wohnzimmer für die Gäste, denn als eine öffentliche Bar sieht, offeriert einen Cocktail mit Cachaça und verbindet dies mit einer Spende für ein soziales Projekt in Brasilien.

Der Cocktail ist das barzone-Special des Rum-Clubs (mit Hopping-Armband!): Fairway Green do Brasil, 100% Bio/Fairtrade (Cachaça, Ananassaft, Limette, Orangenmarmelade, bras. Zucker) – 8 Euro (inkl. 2 Euro Spende an ein brasilianisches Sozialprojekt.

Cachaça da Bahia: Genuss und Lebensfreude


Einladung zur Präsentation: Cachaça da Bahia: Genuss und Lebensfreude
Bahia ist das Herz Brasiliens - so sagt man in Brasilien. In Bahia befand sich die erste Hauptstadt Brasiliens. Erstmalig präsentieren sich jetzt Brennereien aus dem Herzen Brasiliens in Deutschland und laden ein, die traditionellen Destillate kennenzulernen.
Der Inhaber der Brennerei "Serra das Almas" Herbert Rugel wird aus der Welt der Brennereien in Bahia berichten. Wer sich für den puren Genuss und Cocktails interessiert und sich eine Teilnahme nicht entgehen lassen möchte, meldet sich Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. kurz bis zum 9. März an. Informationen gibt es auch auf JERICOA.
Unkostenbeitrag: 10 Euro


Mittwoch, 10. März
19:00 - 21:00 Uhr
Botequim Carioca,
Linienstr. 160
10115 Berlin-Mitte

Die Eiche wird heimisch - in Brasilien

Spirituosen werden gern in Holzfässern gereift. Ganz populär ist da die Eiche: ob Rum, Bourbon, Cognac oder Whisky - alle nutzen das Holz, das Vanille - und Honig-Aromen abgibt und dafür sorgt, dass der Säuregehalt des Destilltes spürbar sinkt.

In Brasilien wurde das Holz der Eiche seit dem Anfang der Cachaça-Produktion genutzt, um in ihm das Destillat aus frischem Zuckerrohrsaft aufzubewahren. Die Portugiesen schickten ihren Rotwein seit 1500 in die neue Kolonnie, in der er besonders gern von der neuen Oberschicht genossen wurde. Die leeren Fässer eigneten sich bestens, um den produzierten Cachaça aufzubewahren. Als sich auch noch herausstellte, dass der darin aufbewahrte Cachaça beliebter war und teurer verkauft werden konnte, als das junge ungereifte Destillat, war der Siegeszug der Eichenfassreifung auch in Brasilien nicht mehr aufzuhalten.

Die Eiche ist somit - man mag es kaum glauben - eine sehr typisch brasilianische Methode der Cachaça-Reifung.

Mittlerweile ist die Eiche in Brasilien heimisch geworden und gedeiht prächtig. In der Reifung spielt sie nach wie vor die bedeutendste Rolle: rund ein Viertel der Destillate wird darin gereift.

Insgesamt dürfen derzeitig 25 Holzsorten offiziell verwendet werden. Hölzer wie Louro Canela, Bálsamo, Itiuba und Grápia geben einen ganz eigenen Geschmack und sind sogar noch etwas länger in Brasilien beheimatet.

Eine Auswahl von Cachaças, die in Eiche reiften, gibt es hier.

Alkoholgehalt von Cachaça

Ein guter Cachaça braucht nicht mehr als 38% Alkohol.

Es lebe die Vielfalt: Ein brasilianischer Brennereibesitzer erzählte auf der BIOFACH in Nürnberg, dass nur ein schlechter Cachaça viel "Rohstoff" brauche - und meinte damit den Alkoholgehalt. Ein Alkoholgehalt von mehr als 44% spreche seiner Meinung nach eher für ein minderwertiges Destillat.

Das ist ein interessanter und ziemlich seltener Standpunkt - da es auch Meinungen gibt, die besagen, dass ein hoher Alkoholgehalt Hintergrundaromen besser zur Geltung bringt - ein Destillat also komplexer schmeckt. Begründet wird dies damit, dass Alkohol ein Lösungsmittel ist, welches Aromen aufnehmen kann - je mehr sich also von diesem Lösungsmittel im Destillat befindet, desto intensiver der Geschmack.

Das brasiliansiche Gesundheitsministerium begrenzt den Alkoholgehalt von Cachaça auf maximal 48%. Ab 49% bis 54% Alkohol spricht man von Aguardente und darüber von Alkohol aus landwirtschaftlicher Produktion.

Ein Cachaça muss mindestens 38% besitzen und kann mit diesem Alkoholgehalt auch geschmacklich überzeugen - muss er aber nicht... In Brasilien werden oft Destillate produziert, die bis zu 48% Alkohol besitzen.

Minderwertige Destillate besitzen oft nur den gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt - denn neben den Herstellkosten ist die Branntweinsteuer ein signifikanter Kostenfaktor.