Gefangene produzieren Cachaça für den persönlichen Verbrauch im Gefängnis

Das Drogen in einer Polizeidienststelle aufbewahrt werden ist nachvollziehbar. Und wer Gefängnisse in Brasilien kennt, wird sich auch nicht wundern, dass diese nicht in der Asservaten-Kammer lagern, sondern in den Händen der Gefangenen.
Wie die Zeitschrift Primeira Edição berichtet konsumierten die Gefangenen nicht nur Drogen, sie produzierten auch noch ihren eigenen Cachaça.

Neben Trinkwasser, stellte die Polizei in der Dienststelle Apucarana im nördlichen Paraná 1,6 Kilogramm Marihuana, Kokain, Haschisch, Crack und auch 81 Handys sowie Werkzeuge zum Tätowieren sicher.

In der Polizeidienststelle wurden darüber hinaus mehrere Flaschen Cachaça von der Polizei beschlagnahmt.  Er wurde von den Gefangenen für den eigenen Verbrauch hergestellt.

Der verantwortliche Kommissar der Polizeidienststelle Ricardo Casa Nova, lehnte eine Stellungnahme ab. Er wandte sich gegen die Veröffentlichung der Liste mit den beschlagnahmten Objekten, weil sie negativ für das Image der Polizei sei.
 
Die Staatsanwaltschaft untersucht nun, wie die Polizei den Schmuggel der Gefangenen erleichtert hat und die Herstellung von Cachaça im Gefägnis unterstützte.

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