Batidas - mehr als nur Kokos

Aus der Heimat des Cachaças kommt nicht nur der weltweit meist getrunkene Cocktail - die Caipirinha. Es wird mindestens genauso oft auch zu einer Batida gegriffen. Sie ist aus dem Alltag der Brasilianer genauso wenig wegzudenken, wie Samba oder das Girl von Ipanema. Batida heißt auf portugiesisch-brasilianisch geschlagen - das Wort leitet sich von „bater“  - schlagen - ab.

Was macht aber eine Batida aus?


Sie besteht immer aus Cachaça und Fruchtsaft mit einem eher niedrigen Alkoholgehalt. Je nach Geschmack wird noch Zucker hinzugefügt. Eisgekühlt dient sie als Erfischung.

Da die Zutaten in Brasilien allesamt sehr günstig und in bester Qualität verfügbar sind, wird die Batida typischerweise frisch zubereitet angeboten. Die Frische ist es auch, die eine Batida ausmacht. Jörg Kalinke von drinkmix - die Welt der Getränke - empfiehlt deshalb die Verwendung frischer Zutaten, möglichst mit 100 % Fruchtgehalt. Bei einem Cachaça-Tasting von JERICOA verwendete er deshalb auch den Saft einer frischen Kokosnuss und nicht den aus Dosen.

Die bekannteste Batida hierzulande ist die Batida de Côco, ein industriell hergestellter Likör aus Cachaça, Kokosnusscreme, Sahne und Zucker, die 1978 erstmalig angeboten wurde.  Seit einiger Zeit ist die "Batida de Côco" eine deutsche Handelsmarke und gehört zur Firma Henkell & Co. Sektkellerei KG. Auf der Website www.batida.de findet man dann auch nur Informationen zu diesem Produkt.

Varianten

Auch wenn in Deutschland das Klima die Vielfalt der Säfte einschränkt, lassen sich viele Varianten zaubern. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Beliebte Variationen in Brasilien entstehen durch Hinzugabe von Minze oder aber auch von gesüßter Kondensmilch. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Charakter einer Batida erhalten bleibt und nicht als beliebiges Allerlei endet.

Brazilian Rose

6 cl Leblon Cachaça
9 cl Guavensaft
Splash Triple sec

Die Zutaten mit Eis kräftig shaken und in ein Cocktailglas abgießen.

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