Viele reden über Qualität - nur wenige liefern. Großartig, wenn eine Destillerie für den betriebenen Aufwand belohnt wird. Nachdem Avuá in Deutschland schon auf dem German Rumfestival von einer Jury mit Gold- und Silber prämiert wurde, setzt sich der Erfolg fort.
Die unabhängige Jury des "Congreso Del Ron" in Spanien hat gerade die Gewinner der Medaillen verkündet. In der Kategorie Cachaça gab es nur einen Preisträger: Avuá!
Avuá prata gewann Silber
Avuá amburana gewann Gold
Die Freude ist natürlich riesig: "I'm very excited that Avuá has won the gold and silver Awards for the Cachaça Category for the Congreso del Ron de Madrid!" twittert Nate Whitehouse von Avuá.
Sie waren damit die einzigen Cachaças, die prämiert wurden. Es scheint, als könne Avuá es in Europa schaffen, eine ganze Kategorie auf ein neues Qualitätslevel zu heben. Es wäre wünschenswert, wenn andere Hersteller folgen und statt Masse Klasse liefern. Von Anfang an stand die Qualität auf der Fazenda da Quinta im Mittelpunkt der Herstellung. Schön wenn es gelingt, dies auch dauerhaft umzusetzen.
In einem Markt, der durch industriell hergestellte Cachaças dominiert wird, setzt Avuá neue Standards. Es gab in Europa noch keinen Cachaça, der von unabhängigen Juries in verschiedenen Ländern so bewertet wurde.
Ein Grund zu feiern! Bei Avuá stimmen Flaschendesign und Inhalt.
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09/05/2015 14:00 // Hotel Michelberger, Warschauer Str. 10243 Berlin
Tasting: Cachaça discovered with Peter Holland and Avuá
Cachaça, der Geist Brasiliens, ist das älteste Zuckerrohr-Destillat in der Neuen Welt und trotz dem ist traditioneller Cachaça in Deutschland weitgehend unbekannt. Diese Spirituosengattung verfügt über mehr als zwanzig regionale Stile, über Reifemöglichkeiten in fast dreißig Hölzern wie Amburana, Jequitibá und Bálsamo. David Wondrich nennt sie "eine zutiefst handwerkliche Spirituose, die einen subtilen Geist schafft".Peter Holland (UK), der bekannte Rum-Connaisseur lädt zusammen mit Diego Mioto (Brasilien) und Nate Whitehouse (New York) von Avuá zu einem Tasting ein, um seine Perspektive mitzuteilen und zu zeigen, wie Cachaça in die klassische Zuckerrohr-Welt mit englischen, karibischen und spanischen Rums einzuordnen ist, und wie sich die Cachaçaproduktion seit den Anfängen entwickelte, als die ersten angolanischen Sklaven aus Zuckerrohrwein Cachaça herstellten und später daraus Rum auf Barbados entstand. Und wie es sich fortsetzt.
Nate Whitehouse wird profund auf die handwerkliche Produktion von Avuá eingehen und den jahrhundertealten Geist des pulsierenden, komplexen und leidenschaftlichen Landes auch anhand von Fotos und Videos zeigen.
"Kein anderer Cachaça ist eindeutiger den Barkeepern gewidmet als Avuá" so schreibt es das Magazin "Saveur's". Avuá ist ein single-Estate Cachaça, der in Amburana und Eiche reift und weithin als eine der höchsten Cachaça-Qualitäten außerhalb Brasiliens bekannt ist.
Peter Holland ist besser bekannt für seine Lifestyle-Website, die sich mit Rum, Rhum und Cachaça auseinander setzt:TheFloatingRumShack.com. Er hat Zuckerrohr-Destillate zu seinem Lebensinhalt gemacht: weit gereist und erfahren, liebt Peter jetzt nichts mehr, als seine Leidenschaften zu teilen, um das Profil aller Zuckerrohr-Spirituosen auf das Niveau zu heben, das sie verdienen.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme
und würden gern gemeinsam Cachaça genießen.
Cocktail² - Bom Dia
Ein luxuriöser Morgengruß: Cachaça avuá prata und tasmanischer Leatherwood-Honig in Verbindung mit Espresso und Orangensaft ergeben ein kräftiges Bom Dia - Guten Morgen!
Der "Bom Dia" ist ein Cocktail vom Top-Ten Barkeeper der DBU Sebastian Arndt, der damit um die Stimmen der Früh- und Spätaufsteher beim Wettbewerb "Cocktail²" wirbt.
Meine Stimme ist ihm sicher... fehlt noch die des geneigten Lesers... und hier ist das Rezept und die Möglichkeit zum Voten.
Den Gewinner des 5. German Rumfestivals, den Cachaça avuá prata gibt es übrigens bei Casa Cachaça.
Ein Cocktail für die opulenten Momente des Lebens!
Der "Bom Dia" ist ein Cocktail vom Top-Ten Barkeeper der DBU Sebastian Arndt, der damit um die Stimmen der Früh- und Spätaufsteher beim Wettbewerb "Cocktail²" wirbt.
Meine Stimme ist ihm sicher... fehlt noch die des geneigten Lesers... und hier ist das Rezept und die Möglichkeit zum Voten.
Den Gewinner des 5. German Rumfestivals, den Cachaça avuá prata gibt es übrigens bei Casa Cachaça.
Ein Cocktail für die opulenten Momente des Lebens!
An Italien goes to Brazil
Eine amerikanische Abwandlung des Negronis. Der Cachaça spielt hier eine größere Rolle als beim Original der Gin. Der New Yorker Barkeeper entschied sich, einen milden Cachaça zu nehmen, der aber noch komplexe Zuckerrohraromen besitzt.4 cl Cachaça avuá prata
1,5 cl Campari
1,5 cl Vermouth (süß)
Im Glas ordentlich auf möglichst große Eiswürfel rühren und mit einer Orangenzeste abspritzen.
Master Blender gibt es reichlich, aber Frauen brennen viel zu selten.
Hierzulande ist die Frauenquote ein viel diskutiertes Thema. Was
für DAX-Vorstände gilt, ist in der Branche der Destillateure fern der Realität,
oder? Frauen nimmt man deutlich weniger war, als manch lauten Master Blender.
In Brasilien ist das Brennereihandwerk
seit Ewigkeiten von Männerhand dominiert. Es gibt aber zwei Koryphäen, die
Destillate herstellen, die zum Besten gehören, was die Szene zu bieten hat.
Katia und Maria sind die Frauen, die das Handwerk von klein auf gelernt haben.
Sie sind quasi mit dem Zuckerrohr groß geworden und es hat eine Weile gedauert,
bis beide auch an die Kupferkessel durften. Maria produziert in Eigenregie die
Marke “Maria Izabel“ in Paraty. Katia erobert sogar Amerika und seit jüngstem
auch Europa mit dem “avuá“.
Seit Katia auf der Fazenda da Quinta das
Ruder übernommen hat, fließt einer der mildesten und komplexesten Cachaças aus
den Kupferbrennblasen. Sie sagt, "Cachaça sei in ihrer DNA". Schon
als Kind sprang sie zwischen den Gärbottichen herum und inhalierte den Duft von
Zuckerrohrsaft, Cachaça und Amburana-Holz. Sie lernte wie man Zuckerrohr
erntet. Ein Wissen das sie heute an andere weitergeben muss. Die Landflucht in
Brasilien zeigt seine Spuren und führt schon zum Fachkräftemangel auf den
Fazendas. Sicher weiß jeder, dass Zuckerrohr tief abgeschnitten werden muss,
sagt sie - aber was heißt tief und wie tief ist wann richtig? Die Arbeiter
mochten die Einweisungen auf dem Feld nicht und erst recht nicht, dass Katia
auch noch beobachtete, wie gearbeitet wird. Dabei war es ihr egal ob viel oder
wenig gearbeitet wurde - viel wichtiger war ihr, dass richtig geerntet wurde.
Sie ist da sehr penibel. So engagierte sie auch einen
Lebensmittelchemiker und einen Ingenieur um die Lagerung in Amburana-Holz
optimal umsetzen zu können. Freunde sagen von ihr, dass alles was sie macht
selten spontan ist. Ihre Entscheidungen sind immer „ausgearbeitet“. So begann
sie die Alambique im Jahr 2004 umzubauen, um die Gravitationskraft nutzen zu
können. Die Arbeit wurde damit weniger kraftaufwändig. Dem Zufall überlässt sie
nichts. Die Qualitätskontrolle übernimmt sie selber, aber auch externe Prüfer
kontrollieren Säure-, Kupfer, Saccharose-, Methanol- und Alkoholgehalt und den
technischen Ablauf. Das sei ihr wichtig, weil es Sicherheit gibt.
Jetzt läuft es rund. So hat sie nicht nur Medaillen für ihren Cachaça
avuá gewinnen können, sie ist auch in der Lage zu exportieren.
Wenn es Frauen geschafft haben die
Verantwortung für Spirituosen zu übernehmen, dann ist es ihnen stets mit Meisterwerken
gelungen. Viele sind es nicht. Die Liste der Frauen an den Kesseln ist doch
recht kurz - und sie ist hoffentlich nicht vollständig:
- Joy Spence: Master Blender, Appleton Estates Rum, Jamaica
- Bridget Firtle: Owner/Distiller, The Noble Experiment, Brooklyn
- Pierrette Trichet: Cellar Master, Rémy Martin Cognac
- Rachel Barrie: Master Blender, Morrison Bowmore in Schottland
- Joanne Moore: Master Distiller von Bloom London Dry Gin,
- Melanie Asher von Macchu Pisco in Peru,
- Sonja Kassebaum aus Chicago’s North Shore Distillery,
- Laura Dierks im Brooklyn’s Van Brunt Stillhouse und
- Maggie Campbell, Head Distiller in Ipswich, bei Privateer Rum
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